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Die 5-er Reihe ist wohl der wichtigste Teil am Tischfussball. Der wichtigste deshalb, weil man ohne Bälle auf der Sturmreihe keine Tore schießen kann. Ein ausgeklügeltes Passsystem ermöglicht ein sauberes Pass-Spiel zum Sturm. Hat man den Ball auf der Mittelreihe sollte er sicher nach vorn.
Es gibt verschiedene Pass-Möglichkeiten. Ich möchte hier zunächst nur auf Brush-Pässe und Stick-Pässe eingehen. Gemeinsam haben die Systeme oft, daß mit der 2. Puppe auf der 5er-Reihe der Pass eingeleitet wird und mit dem 1. Mann der Pass erfolgt. Das Ganze passiert an genau dieser Stelle, weil erstens die Bande als Hilfe zum fangen des Passes verwendet werden kann, und zweitens, weil an jeder anderen Stelle 2 Figuren der gegnerischen 5er-Reihe sein können. Nur in dem Bereich zwischen der Bande und der 2. Figur kann sich genau eine Figur aufhalten - und somit zum blocken verwendet werden.
Die Pässe im Überblick:
Die hier gezeigten Pässe sind bei weitem nicht alle - aber wohl zwei gängige Systeme. Ebenso beschreibe ich die Systeme als zwar etwas erfahrener Spieler, dennoch nicht als Profi. Ich bin für jegliche Hinweise für die Verbesserung der Erklärung durch erfahrenere Spieler sehr dankbar.
→ Brush-Pass: in den Raum
→ Brush-Pass: zur Bande hin
→ Stick-Pass: in den Raum
→ Stick-Pass: an der Bande
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Ausgansposition: Der Ball wird an der 2. Figur von der unteren Bande hinten geklemmt. Die fangende Stumreihe steht etwas nach vorn geneigt an der Bande unten. Das ist auch wichtig dass sie dort bei jedem Pass steht. So ist dem Gegner nicht so leicht ersichtlich wohin der Pass gespielt wird.
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| Der Ball wird dann in Richtung der 1. Figur gerollt. Das macht man am Besten, indem man über den Ball, mit etwas Druck hinwegrollt und die Figur dann leicht anhebt. So rollt der Ball los. Das Ziel ist er soll etwas nach vorn rollen, nicht zu viel. Gerade so dass man mit der ersten Figur den Ball nicht mehr klemmen könnte. Würde man es versuchen, würde er nach vorn weg rutschen. |
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Der Ball sollte möglichst langsam rollen, damit man genug Zeit hat sich für den Pass zu entscheiden. Ist der Ball nun unter der ersten Figur angekommen folgt der Pass. Ziel ist es duch eine art "Wisch"-Bewegung den Ball schräg nach oben, möglichst nahe an dem 2. Mann der gegnerischen 5er-Reihe vorbei zu spielen. |
| Diese "Wisch-Bewegung" oder eben "Brush" ist schwer zu erklären. Da der Ball ja zu weit vorne liegt um erneut geklemmt zu werden würde er ja einfach wegrutschen wenn man die Figur senkt. Verbindet man diese Bewegung mit einer Bewegung der Stange nach oben, so "wischt" man den Ball, man schiebt ihn etwas nach schräg oben. |
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Mit dem Pass-Schuß muss schnell die Fang-Bewegung eingeleitet werden. Die unterste Figur der 3er-Reihe muss nun dort hin bewegt werden, wo der Ball zu erwarten ist. Schnell und präzise. Das Fangen ist so wichtig wie der präzise Pass. |
| Der Ball wird gefangen. Es kann passieren dass wenn der Pass hart ankommt, dass der Ball wieder zurückprallt. Es hilft wenn man eine Fangbewegung macht. Die Figur bei ankommendem Ball mit dem Ball nach vorne neigen, und den Ball so bremsen. Dieser Pass muss einwandfrei in jeder Spielsituation ausführbar sein. |
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Wichtig: Der Ball sollte aus Zwei guten Gründen möglichst langsam von der 2. zur 1. Figur rollen. Erstens hat man Zeit sich zu entscheiden welchen Pass man spielt. Entweder den schrägen Pass oder den Pass an der Bande entlang. Zweitens hat man den Vorteil dass man während der Ball im Bereich der ersten Figur ist "fakes", also Antäuschungen machen kann. Einfach hinter dem Ball etwas hoch und runter fahren mit der Stange. Es muss nicht viel Bewegung sein, nur so dass es die tatsächliche Passbewegung etwas verschleiert wird.
Die Bewegung von der 2. auf die erste Figur wird nun nicht mehr gezeigt. Sie sollte möglichst gleich sein wie bei den Brush-Pässen. Vielleicht kann der Ball etwas mehr nach vorne unter die Stange rollen. Das muss man am besten ausprobieren, wie man den Pass lieber spielt.
wieder die Bewegung von der 2. auf die erste Figur. Sie sollte möglichst gleich sein wie bei der schrägen Stick-Pass-Variante. Je ähnlicher die beiden Pässe bis zum Abschuß-Punkt aussehen, desto weniger hat der Genger die Chance zu erkennen was nun kommt.
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Der Ball rollt genau wie beim schrägen Pass. Nur rollt er diesmal an der Kante der Figur vorbei und wird dann sofort geradeaus, gespielt. |
| Da der Ball noch eine Bewegung nach unten ausführt wird der Pass ganz leicht schräg zur unteren 3er-Figur gespielt. |
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Dieser Pass kann schnell und ohne jeden Ansatz gespielt werden, genau wie sein schräges Pendant. |
Ein Stickpass hat den Vorteil dass er nahezu ohne Ansatz gespielt wird. Man kann schlicht und einfach nicht sagen wohin die Reise geht. Bei Brush-Pässen die langsam ausgeführt werden muss man mit "Fakes" den Zeitpunkt des Passes verschleiern weil die Bewegung wenn auch nur sehr kurz, aber doch länger dauert als beim Sickpass.
Illustrationen und Text © 2009 Benjamin König
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